Image26 Der offene Sternhaufen NGC 654 mit dem schwach bläulich leuchtenden Reflexionsnebel VDB 6 und dem dunklen Band an kompakten Staubwolken (LDN 1332, 1334, 1337). In dieser Ecke des Universums (Kassiopeia) wimmelt es von hübschen Sternhaufen, so dass man sich kaum entscheiden kann, welchen man fotografieren soll. Ich habe mich für diesen entschieden wegen seiner lebhaften Umgebung. Dunkelnebel muss man immer lange belichten, aber bei diesem wechselhaften Wetter ist das schwierig. Deshalb kamen wieder beide Lacerta Newtons parallel zum Einsatz. VDB 6 wird vom blauen Überriesen BD +61 315 beleuchtet. Man fragt sich vielleicht - wo ist denn der hier blau? Dieser Stern ist vom Spektraltyp A0 (wie Vega) und wird selbst durch den vorgelagerten Staub auf einen Farbindex B-V = +0,78 mag gebracht, der eher einem späten G-Stern zusteht. Daher erscheint der Stern selbst nicht blau. Der Nebel aber (d.h. sein aus kleinsten Partikeln aufgebautes Material) lässt langwelliges Licht durch, streut jedoch das auftreffende Licht im Inneren am stärksten für kurze, blaue Wellenlängen (Rayleigh-Streuung), so dass VdB 6 uns trotz der starken Absorption noch genügend "seine blaue Seite" zeigen kann. Teleskop: Lacerta 150/600 und 200/800 Kamera: Atik 490ex und Player One Artemis M Pro Filter: Astronomik DeepSky LRGB Nachführung: EQ6 und HEQ5Pro Belichtung: 12 h 51 min
Der offene Sternhaufen NGC 654 mit dem schwach bläulich leuchtenden Reflexionsnebel VDB 6 und dem dunklen Band an kompakten Staubwolken (LDN 1332, 1334, 1337). In dieser Ecke des Universums (Kassiopeia) wimmelt es von hübschen Sternhaufen, so dass man sich kaum entscheiden kann, welchen man fotografieren soll. Ich habe mich für diesen entschieden wegen seiner lebhaften Umgebung. Dunkelnebel muss man immer lange belichten, aber bei diesem wechselhaften Wetter ist das schwierig. Deshalb kamen wieder beide Lacerta Newtons parallel zum Einsatz. VDB 6 wird vom blauen Überriesen BD +61 315 beleuchtet. Man fragt sich vielleicht - wo ist denn der hier blau? Dieser Stern ist vom Spektraltyp A0 (wie Vega) und wird selbst durch den vorgelagerten Staub auf einen Farbindex B-V = +0,78 mag gebracht, der eher einem späten G-Stern zusteht. Daher erscheint der Stern selbst nicht blau. Der Nebel aber (d.h. sein aus kleinsten Partikeln aufgebautes Material) lässt langwelliges Licht durch, streut jedoch das auftreffende Licht im Inneren am stärksten für kurze, blaue Wellenlängen (Rayleigh-Streuung), so dass VdB 6 uns trotz der starken Absorption noch genügend "seine blaue Seite" zeigen kann. Teleskop: Lacerta 150/600 und 200/800 Kamera: Atik 490ex und Player One Artemis M Pro Filter: Astronomik DeepSky LRGB Nachführung: EQ6 und HEQ5Pro Belichtung: 12 h 51 min
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