Jetzt, wo wir langsam wieder öfter mal klare Nächte haben, werden diese leider immer kürzer - und sind meistens auch vom intensiven Lichteinfluss des Mondes geprägt. In solchen Nächten belichtet man dann vorzugsweise im Schmalband, und die Emissionsnebel der Milchstraße kommen jetzt langsam aber sicher in Reichweite. Deshalb habe ich bei meiner letzten Session H-alpha, SII und NIR belichtet (zwei Linienfilter für Emissionslicht von Wasserstoff und Schwefel, und ein IR-pass Filter, der Licht im nahen infraroten Bereich durchlässt). Die restlichen Filter wollte ich mir dann für mondlose Nächte aufsparen. Während ich also am Folgetag die Aufnahmen durchsehe, da wurde ich spontan kreativ. Ich dachte mir: ich habe nun drei Filter belichtet, machen wir da mal drei Farben dran. So ist dann dieses Bild entstanden: Rot -> NIR Grün -> SII Blau -> H-alpha Belichtungszeit: 2 ½ h Was sieht man denn nun hier? Das ist ein kleiner Bereich des großen Teddybärnebels (NGC 7822). In diesem Bereich befindet sich LDN 1264 (diese Wolke) und zwei offene Sternhaufen: rechts unten NGC 7762, rechts oben King 11. Sternbild: Kepheus Teleskop: Lacerta 150/600 Kamera: ZWO ASI533MM-Pro Filter: Astronomik H-alpha (6nm), Astronomik SII (6nm), Baader ProPlanet 742 Nachführung: EQ6 Steuerung: NINA
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